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Cristiano Ronaldo

Cristiano Ronaldo ist zweifellos einer der besten Fußballspieler der Welt. Manche lieben ihn, andere hassen ihn. Einige betrachten ihn als arrogant, andere schätzen seine Aufrichtigkeit und seine unerschütterliche Selbstwirksamkeit. Er ist ein Spieler, der überall starke Emotionen auslöst und mit Stolz auf seine kometenhafte Karriere zurückblicken kann. Heute sind seine Initialen und die Rückennummer 7 eingetragene Marken. Doch wie hat er das alles erreicht?

September 5, 2019

Cristiano Ronaldo wurde am 5. Februar 1985 in Funchal, der Hauptstadt der portugiesischen Insel Madeira, als viertes Kind der Familie Aveiro geboren – ungeplant, wie seine Mutter später zugab. Sein Vater Dinis war Gärtner und alkoholkrank, seine Mutter arbeitete hart als Köchin. Die Familie lebte unter schwierigen Bedingungen: Das Haus war zu klein für sechs Personen und die Wände waren feucht. Bereits im Alter von zwei bis drei Jahren begann Cristiano, sich für den Ball zu begeistern – er schlief sogar mit ihm im Bett.

Cristiano war kein guter Schüler, aber seine Lehrer erinnern sich an ihn als brav und fröhlich. Schon früh war klar, dass Fußball seine größte Leidenschaft war – er schwänzte oft den Unterricht, um zu trainieren, und bastelte sich notfalls einen Ball aus Socken. Da es keinen Fußballplatz in der Nähe gab, spielte er auf der Straße. Mit sechs Jahren trat er seinem ersten Fußballverein bei. Sein Trainer beschreibt ihn als sehr schmächtig, aber mit einem unerschütterlichen Siegeswillen. Er weinte, wenn er nicht spielen durfte oder seine Mannschaft verlor. Von Anfang an nahm er Fußball sehr ernst. Seine Spitznamen waren „Heuler“, weil er weinte, wenn er den Ball nicht bekam, und „Abelinha“ (kleine Biene), da er kaum zu stoppen war.

Schon bald wurde sein Name auf ganz Madeira bekannt und die größten Clubs begannen, sich für ihn zu interessieren. Mit zehn Jahren wechselte Cristiano zu Nacional Madeira. Es war offensichtlich, dass er unterernährt war. Der Trainer sagte seinem Vater, er solle mehr essen. Doch Cristianos Talent und Entschlossenheit waren unübersehbar – er wollte immer der Beste sein. Mit zwölf wechselte er zum renommierten Verein Sporting CP. Zum ersten Mal zahlte ein Club so viel für einen Zwölfjährigen – 22.500 Euro. Der Abschied von zu Hause war für ihn und seine Familie schmerzhaft.

Die Anfänge in Lissabon waren hart. Cristiano war der Jüngste im Team, seine Tage streng durchgeplant: Schule bis 17 Uhr, dann Training. Wegen seines Akzents wurde er von Mitschülern ausgelacht, da sein Dialekt stark vom Hochportugiesisch abwich. Am ersten Tag bedrohte er aus Wut einen Lehrer mit einem Stuhl. Wenige Tage später verweigerte er das Putzen der Umkleidekabine und wurde zur Strafe von mehreren Spielen ausgeschlossen. Fast täglich weinte er vor Heimweh. Später sagte er in einem Interview, dass dies die schwierigste Zeit seines Lebens war.

Mit 15 Jahren wurde bei ihm ein ernstes Herzproblem festgestellt. Die Ärzte diagnostizierten eine angeborene Fehlbildung, die zu einem zu schnellen Puls führte. Zum Glück konnte die betroffene Herzregion mittels Laser behandelt werden, sodass Cristiano weiter Fußball spielen durfte.

Er beeindruckte weiter und wurde mit 18 Jahren von Manchester United verpflichtet. Für den jungen Portugiesen war das eine riesige Ehre – und eine Herausforderung. Er verstand kein Englisch, hasste das Fach in der Schule. Die britische Presse war kritisch, da der Verein eine hohe Ablösesumme gezahlt hatte. Doch Cristiano hielt durch und zeigte seinen Wert. Er wurde zum teuersten Teenager in der Geschichte des britischen Fußballs – 15 Millionen Euro. Sein Debüt war ein voller Erfolg: Er wurde zum „Man of the Match“ gekürt. Doch bald wurde er beschuldigt, Fouls zu simulieren. Die Umstellung auf den harten englischen Spielstil fiel ihm schwer. Am 21. September geriet er nach einem Spiel gegen Arsenal in eine Auseinandersetzung mit Martin Keown und musste 4.000 Pfund Strafe zahlen.

Mit 19 wurde er in die portugiesische Nationalmannschaft berufen – eine große Ehre für ihn. Er war hochmotiviert und träumte davon, Europameister zu werden. Doch das Finale gegen Griechenland ging verloren. Ronaldo fühlte sich als Versager gegenüber seinem Heimatland. In den Medien erschienen Bilder, auf denen er weinend und betend gen Himmel blickt.

Sein Leben ist geprägt von Erfolgen und Rückschlägen. Er wurde fälschlich der Vergewaltigung beschuldigt, verlor seinen Vater und hatte Konflikte mit Mitspielern. Doch Cristiano zeigte stets: Fußball ist seine Leidenschaft, sein Lebenstraum. Was auch passiert – er bleibt stark und arbeitet unermüdlich an sich. Seine Geschichte ist eine Inspiration für alle, die an ihre Träume glauben, ihre Fähigkeiten ausbauen und niemals aufgeben wollen.

Basierend auf dem Buch „Ronaldo: Die Geschichte eines Besessenen“ von Luca Caioli.

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